Wasser – viel mehr als H2O

Wasser gab es auf unserem Planeten lange bevor der Mensch entstand. Es hat den natürlichen Kreislauf ständig wiederholt. Auf unserer Erde bewegt sich ein und dasselbe Wasser in Kreisläufen und wird von den Lebewesen und der Natur endlos wiederverwendet. Es gibt nur 1 Wasser, und das, seit die Welt besteht.

Wasser wird auf verschiedene Arten durch die Natur gereinigt. Wenn Regenwasser in die Erde eindringt, wird es durch die Erdschichten gefiltert und anschliessend Teil des Grundwassers. Ein weiterer natürlicher Reinigungsprozess ist die Verdunstung. Wasser verdunstet auf der Erdoberfläche und wird dadurch gründlich gereinigt. Die Verunreinigungen bleiben auf der Erdoberfläche zurück. Die Sonne ist somit ein gewaltiger natürlicher Destillator und Wasserreiniger.

So wie 70% der Erdoberfläche von Wasser bedeckt wird, besteht der menschliche Körper zu 70% aus Wasser. Das Wassermolekül ist verschwindend klein, und doch ausserordentlich präsent. Der Mensch ist in seinem täglichen Leben von Wasser sprichwörtlich umgeben.

“Wasser ist die treibende Kraft der gesamten Natur.”

Zitat: Leonardo da Vinci

 

Der Mythos Wasser

Wasser ist überall. Wir könnten deshalb leicht zum Schluss kommen, dass die Wissenschaft im 21. Jahrhundert das Wichtigste über Wasser verstanden haben müsste.

Wasser gibt es in drei Zuständen (gasförmig, fest, flüssig), Wasser dehnt sich aus und schwimmt als Eis auf dem Wasser.

Warum ist das so?

Philip Ball, einer der führenden Wissenschaftsautoren unserer Zeit sagte:

„Niemand versteht Wasser wirklich. Es ist beschämend, dies zuzugeben, doch der Stoff, der zwei Drittel unseres Planeten bedeckt, ist immer noch ein Geheimnis.“*1

Es ist schwer zu glauben, aber nur wenige Wissenschaftler erforschen Wasser. Der mystische Touch macht die Wasserforschung zu einem Risikogeschäft. Käme bei der Forschung eine exotische Erkenntnis ans Tageslicht, könnte dies eher als Werk eines Spinners gelten als das eines Wissenschaftlers. Dies wurde bereits einigen Wasserforschern zum Verhängnis und macht es zu einem unattraktiven Forschungsfeld.

Gerald H. Pollack – ein Pionier der Wasserforschung

Ingenieur für Biowissenschaften und Elektrotechnik. Die Grundlagenchemie beschreibt, dass Wasser 3 Zustände hat. Flüssig, fest und gasförmig. Gerald Pollak entdeckte und beschreibt den vierten Zustand von Wasser. EZ Wasser, eine gelartige Substanz die auch in Pflanzen und im menschlichen Körper vorkommt.

Ein sehr spannender Vortrag (in englisch) von Dr. Gerold Pollack:  

The Fourth Phase of Water: Dr. Gerald Pollack at TEDxGuelphU

Sauberes Wasser

Die Reinigung durch die Sonne hat Millionen von Jahren zu einem ausgewogenen Kreislauf beigetragen. Erst in der jüngsten Zeit hat der Mensch angefangen, Erde und Wasser zu verunreinigen. Abgase vom Strassenverkehr und Flugzeugen belasten die Luft nicht nur mit CO2, sondern auch mit vielen anderen giftigen Stoffen. Das verdunstende, saubere Wasser gerät bereits in der Luft mit krankmachenden Substanzen in Berührung. Anschliessend fällt es als Regen zu Boden, und vermischt sich dort mit bereits verunreinigtem Wasser. Die zuvor stattgefundene Reinigung wird gründlich zunichte gemacht.

Es bleibt verschmutzt, egal wieviel Wasser durch die Sonne gereinigt wird. Natürliches Wasser wird immer schwieriger zu finden.

Für die Aufbereitung des Trinkwassers wird rund 40% aus dem Grundwasser bezogen, 40% aus Quell- und 20% aus Oberflächenwasser (Seen, Flüsse etc.).

Unerwünschte Inhaltsstoffe werden auch im Schweizer Trinkwasser zunehmend zum Problem.

Die rasante globale Entwicklung und unser Lebensstil tragen nicht zu einer Verbesserung bei. Ein Teil der verwendeten Gifte und deren Abbauprodukte aus Haushalten, Landwirtschaft und Industrie landen im Wasser. Auch der zunehmende Medikamentenverbrauch belastet enorm.

Wasser als Lebensmittel im Körper

Wasser hat eine Vielzahl von Aufgaben in unserem Körper. Reines Wasser transportiert Nährstoffe aus unserem Verdauungstrakt über das Blut in jede einzelne Zelle. Umgekehrt nimmt es Abfallprodukte aus unseren Zellen auf und transportiert diese aus unserem Körper heraus. Arterien, Venen und das Lymphsystem ergeben ein wässriges Transportsystem vom mehreren tausend Kilometern im menschlichen Körper.

Sauberes Trinkwasser fördert den optimalen Transport der Nahrungsmittel in die Zelle.

Gerade weil Wasser einen solch wichtigen Stellenwert in allen Lebensprozessen einnimmt, ist die Qualität des Trinkwassers von grosser Bedeutung, um unseren Körper gesund zu erhalten.

Ist unser Trinkwasser gesund?

Wer sich mit dem Thema Trinkwasser beschäftigt, merkt schnell, dass Meinungen und Aussagen in den Medien stark auseinanderdriften. Andererseits werden Meldungen immer häufiger, welche die Trinkwasserqualität in Frage stellen.

Es ist offen, ob unerwünschte Stoffe versteckte Folgen hervorrufen. Mögliche Langzeitfolgen sind kaum ermittelbar.

Wieviel taugen Grenzwerte?

Trinkwasserwerke überprüfen das Wasser anhand von Grenzwerten auf unerwünschte Stoffe. Das sind momentan nach Trinkwasserverordnung weniger als 100 Grenzwerte. Es wird nicht thematisiert, dass in unserem Grundwasser mehrere Tausend mögliche Schadstoffe zu finden sind. Grenzwerte bestehen somit nur für einen Bruchteil der Stoffe. Die anderen werden erst gar nicht kontrolliert, weil die Trinkwasserverordnung dies nicht vorsieht. Zum Beispiel wird Glyphosat im Schweizer Trinkwasser nicht getestet (Stand Juli 2020).

Trinkwasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel. Es wird kontrolliert, ob die von der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwerte von einzelnen Stoffen eingehalten werden.

Mehr nicht!

Die Idee dahinter ist gut und sicherlich besser als keine Verordnung. Es wird jedoch deutlich, dass trotzdem grundlegende Probleme entstehen:

  • Langzeitfolgen können nicht getestet werden. Reicht es aus, wenn keine direkten Krankheitssymptome sichtbar sind?

  • Es werden nur Grenzwerte von einzelnen Stoffen bestimmt. Eine Kombination von mehreren 1000 Stoffen, die auf unseren Körper einwirken, wird und kann nicht berücksichtigt werden (Kumulation).

  • Der Grenzwert kann nur so tief angesetzt werden, wie er technisch messbar ist, obwohl er der Gesundheit zuliebe vielleicht tiefer sein sollte.

  • Tiefere Grenzwerte steigern die Wasseraufbereitungskosten bei den Wasserwerken. Ein höherer Wasserpreis würde wohl zu Kritik führen. Dies kann den Grenzwert beeinflussen.

 

Ein Grenzwert ist nicht selten ein Kompromiss zwischen Gesundheit und zumutbaren Kosten. In der Vergangenheit wurden öfters Grenzwerte angehoben, als die Konzentration eines Stoffes im Wasser anstieg.

Eine Kontrolle ist besser als keine. Es ist jedoch fraglich, ob es ausreicht, nur ein Bruchteil der Schadstoffe zu überprüfen. Grenzwerte auf dem Papier festzulegen ist ebenso problematisch, da vor allem Langzeitfolgen durch verschiedene Faktoren nicht genügend beurteilt werden können.

 

Es wird keine bessere Wasserqualität erreicht, indem man sich auf die Politik und das Verhalten jedes Einzelnen verlässt. Dies kann nur geschehen, wenn man die Verantwortung selbst in die Hand nimmt.

Wie erreichen Sie gesundes Trinkwasser?

Gesundes Wasser kann mit technischen Wasserfiltern gründlich von unerwünschten Schadstoffen wie Schwermetalle, Pestizide, Viren, Medikamentenreste gereinigt werden.

Entdecken Sie, dass gesundes Wasser zu trinken ganz einfach sein kann!

 

Quellen:

*1 Ball, Philip (1999): H20: A Biography of Water. Weidenfeld & Nicholson.

 

Weitere Pioniere der Wasserforschung

Viktor Schauberger - Ein Sohn des Waldes und des Wassers

Der österreichische Erfinder und Naturforscher Viktor hat als Pionier die Wasserforschung grundlegend geprägt.

Seine Forschung beinhaltete Themen wie Wasserqualität und Bodenbeschaffenheit, Einflüsse auf das Fliessverhalten von Wasser. Er war der Erfinder der ersten Anlagen für die Wasserbelebung.

 

Ein sehr spannender Film über die Arbeit von Viktor Schauberger.

Die Natur kapieren und kopieren (Dokumentarfilm, 2008)

Masaru Emoto – Eine Botschaft des Wassers

Wer sich schon mit Dr. Masaru Emoto und seinen Studienreihen beschäftigt hat, weiss, dass Wasser viele Gesichter hat. Der japanische Wissenschafter hat in tausenden Versuchen gefrorene Wasserkristalle fotografiert. Die Lieblichkeit, aber auch die Hässlichkeit der Kristallbilder faszinierte ihn sehr. Er hatte die Theorie, dass Wasser gute und schlechte Informationen über Musik und Worte aufnimmt und positive wie auch negative Gefühle in Wasserkristallen wiedergespiegelt werden.

 

Abgebildet sind Bilder der Homepage von Masaru Emoto – weitere Bilder unter: https://www.masaru-emoto.net/en/crystal/